Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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2ce 217— nig ergoͤtzt durch die laͤcherliche Erſcheinung und Sprache des Juden.—„Dazu hat mein Juſ⸗ ſuff zu wenig Gelenkigkeit in den Gliedern und könnte Dir viel eher als Berg dienen, auf deſſen Nuͤcken Du hinabkollerſt. Doch fuͤhre uns lieber die Bergſtraße, welche in's Innere des Landes bringt.“ 3 „Zu dienen, Gebieter!“ entgegnete der Jude und machte einen hohen Satz;—„da weiß ich uͤberall Beſcheid. Ihr ſucht hier beſtimmt Et⸗ was; ich merke es. Nun, ich ſtehe hier auch ſchon Wochen lang auf der Lauer und ſpionire nach Etwas.“—

„Und wornach denn?“ fragte Ali, indem er bereits hinter dem Juden her ritt, welcher immer mehr links gegen die Berge hinfuͤhrte.—

„Da hat,“ erzaͤhlte der Hebraͤer keuchend, denn er mußte neben Ali's Roß, um auszurei⸗ chen, mit ſeinen ſchiefen Beinen im Trabe lau⸗ fen;—„da hat alſo ein Czernogorzenſchurke vor ein paar Wochen zwei Albaneſeranzuͤge von mir eingehandelt, denn ich bin Schneider im

Dorfe Lutka unten. Er ſagte mir, ſein Herr warte draußen hinterm Berge, er wuͤrde mir das