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Der ſtrenge Winter von 1768 lag mit ſeiner erſtarrenden Gewalt uͤber Montenegro. Vom Gipfel des Monte⸗Coͤlo bis in die tiefſten Schluch⸗ ten herab ſpannte der tiefe Schnee ſeine Leichen⸗ decke. Grau war die Luft, nur ſelten drang die blaſſe Scheibe der Sonne durch die Nebelſchleier; die Fußpfade des Landes waren verſchneit, un⸗ wegſam das Gebirge. Alles weilte in den ſtillen Huͤtten, nur wenige Jaͤger zogen mit Lebensge⸗ fahr in die Waͤlder, um Baͤren und Woͤlfe zu jagen.—
Der neue Governator hatte ſeither gewirkt nach Maaß ſeiner Befugniſſe; er wachte uͤber die Ordnung des Innern, ließ Mandate ergehen, worunter er ſich Governator von Czernogora und Czaar von Rußland zeichnete. Er hatte mit der Pforte ſelbſt einen Frieden auf 50 Jahre abge⸗ ſchloſſen und vortheilhafte Bedingniſſe erwirkt. Aus dem Auslande kamen haͤufig Botſchaften
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