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Die Herrin von Schwarzenhof : Roman / von Albrecht Heinz
Entstehung
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von Polterabendſcherzen, Vorſteher eines Liebhabertheaters, dabei ein Mann von einer wahren Apollo⸗Geſtalt, be⸗ mittelt, voll geſelliger Talente, der verzogene Liebling der Salons und der Damen. Bei der Volkserhe⸗ bung zum Freiheitskriege trat er in die neu errich⸗ tete Truppe, kam nicht nur gleich an die Spitze einer Compagnie, ſondern wurde auch infolge ſeines Rathspatents der älteſte Kapitän und als ſolcher ſchon nach den erſten Gefechten Stellvertreter des zwei⸗ undſiebzigjährigen Bataillonscommandeurs. Schwendler horchte hoch auf und ſetzte ſich in ſei⸗ ner Ecke reſpectvoll etwas anders zurecht. Der General, welchem das nicht entging, fuhr lächelnd fort:Ja, ja, alter Freund! Mein anderer Freund kam, gleich Ihnen, durch Wahl der Kameraden als Ritter deſſel⸗ ben Ordens zurück, welchen Sie tragen. Er mochte aber damals erſt recht fühlen, daß ſeine Liebe zum Actentiſch niemals über ein gewiſſes kühles Verhält⸗ niß hinausgegangen ſei, und bewarb ſich, in der Mei⸗ nung, ſeine Neigungen und Fähigkeiten im Heere beſſer und ihm wohlthuender verwerthen zu können, um eine Stabsoffizierſtelle. Der ſchnelle Wiederausbruch des Kriegs und in dieſem ein beſonderer Glücksfall kamen ihm zu Hülfe. Nach dem zweiten Frieden erhielt er ein Bataillon in meinem Regiment. Unſere nähern Be⸗ ziehungen datiren auch eigentlich erſt von damals. Er 2**