Ein Feldmanöver endete nicht fern von jenem kleinen, aber vielbeſuchten norddeutſchen Bade, das in weithin reizloſer Gegend, der anmuthigſten Oaſe gleich, verſteckt liegt. Schon waren, hier und da noch ſichtbar, die Truppen auf dem Rückmarſch in die Quartiere, und eben entließ auch der höchſte Befehlshaber die zur Kritik um ihn verſammelten Generale und Stabs⸗ offiziere, als aus dem nach allen Richtungen ſich öff⸗ nenden Kreiſe ein Wehruf erſcholl.
Ein alter Mann in Civil, beim erſten Anblick jedoch als ehemaliger Offizier erkennbar, hatte ſich von hinten her in den Kreis geſtellt und war bei dem plötzli⸗ chen Aufbruch von einem der Pferde getreten und nieder⸗ geworfen worden. Hülfreich war man bemüht, ihn beim Anfſtehen zu unterſtützen, als auch der Höchſtcommandi⸗ rende theilnahmvoll an die Gruppe heranritt.
„Seh' ich recht?“ rief er.„Mein alter Schwen⸗ dler! Solches Wiederſehen nach langer Trennung iſt betrübend.“
„Nu, nu!“ verſetzte der alte Herr langſam, aber Heinz, Herrin von Schwarzenhof. 1


