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Gianettiona und Gaetana; oder der Bandit von Venedig : Roman in drei Büchern / von Carl Heinrich
Entstehung
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von Caſietti, in der man hier nur die Buhle⸗ rin und Gehuͤlfin des Banditen erblickte, legte man auf ein kreuzaͤhnliches Geruͤſt, umſchlang Arme und Beine mit ſtarken Riemen und zog dann, mittelſt eines Rades, die fuͤrchterlichen Bande feſt zuſammen. Dieſe Riemen druͤckten ſich bis tief auf die Knochen ein; ſchwellend; blaſenartig ſtieg das Fleiſch empor, von bluti⸗ gen Adern geroͤthet. Gaetana ſchrie, daß das Gewoͤlbe droͤhnte aber die Richter der In⸗ quiſition kannten kein Mitleid! Man loͤſ'te die Bande und befahl ihr, aufzuſtehen; ſie konnte nicht gehorchen. Gelaͤhmt an Beinen und Armen lag ſie, mit halbgeſchloſſenen Augen, nur leiſe rochelnd. Man bringe ſie zurüͤck in das Gefaͤngniß, befahl der oberſte Richter des Tribunals und die Henker trugen das Schlachtopfer auf einer Tragbahre fort.