1⁵²
der nach Art ſeines rohen Handwerks, die grauſamſten Spaͤße uͤber die bevorſtehende Hin⸗ richtung machte.
Ploͤtzlich— der Pater ertheilte eben dem reuigen Marquis die Abſolution— ergriff Ro⸗ mmerio mit gewaltiger Hand den rieſenlangen — Kerkermeiſter, warf ihn zu Boden, daß das ganze Gewoͤlbe bebte, riß ihm das ungeheuere Schhluͤſſelbund aus den Haͤnden und war zur Fhuͤre hinaus, ehe man ſich noch recht beſin⸗ nen konnte. Letztere flog krachend zu und Moͤnch und Gefangenwaͤrter leiſteten nun den drei Banditen Geſellſchaft. Beide gebehrdeten ſich wie wahnſinnig und der Schließer ſchrie
wie ein Raſender zum Fenſter hinunter, ohne zu uͤberlegen, daß dies Alles unnuͤtz ſeh, da
die Hoͤhe des Gefaͤngniſſes es keinenfalls zu⸗ ließ, daß die unten Voruͤbergehenden dieſen Huͤlferuf verſtehen konnten. Der Pater don⸗
nerte einſtweilen an die Thüre, wurde aber
bald in dieſer Beſchaͤftigung von Maeſto un⸗


