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Gianettiona und Gaetana; oder der Bandit von Venedig : Roman in drei Büchern / von Carl Heinrich
Entstehung
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findlichen Zimmers, das dem Beſitzer, als Speiſe⸗ und Geſellſchaftsſaal diente. Die in⸗ nere Einrichtung dieſes letzteren war die merk⸗ wuͤrdigſte. Die Meubles waren, wenn auch alt, doch noch immer ſchoͤn und mit reichen und gut gearbeiteten Holzſchnitzereien verſehen. Große Schraͤnke, die ſich rings an der Wand herumzogen, waren mit ſtarken Schloͤſſern ver⸗ ſehen, waͤhrend die Thuͤren uͤberdies noch durch ſchwere eiſerne Staͤbe, welche durch Krampen, je einzeln befeſtigt, gezogen waren, verwahrt wurden. Eine in der Mitte des Zimmers ſte⸗ hende lange Tafel war augenſcheinlich mehr zur Schwelgerei als zum einfachen Gaſtmahle be⸗ ſtimmt; auch zeigten die keſſelfoͤrmig angebrach⸗ ten Oeffnungen in dem Oberblatte der Tafel, 1n derſelbe zum Spieltiſche beſtimmt war. Seelbſt die Kunſt hatte dem Saale ihren Tribut zollen muͤſſen: eine Reihe ziemlich gelungener Oelgemaͤlde bedeckte die hintere Wand, doch bemerkte der aufmerkſamere Beſchauer gar bald, daß ſie nur die erotiſchſten Scenen darſtellten.