Teil eines Werkes 
2. Theil (1851)
Entstehung
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der mich auf dem Wege feſthält, und gelange ich auch einmal bis an die Pforten des Tempels, ſo erfaßt mich unverſehens eine ſpaßhafte Stim⸗ mung, und dann halte ich es für ſündhaft, hin⸗ einzutreten. Vorigen Sonntag begegnete mir etwas der Art, indem mir vor der Kirchthür die Stelle aus Goethe's Fauſt in den Kopf kam, wo dieſer mit dem Mephiſtopheles bei einem Kreuze vorübergeht und ihn fragt:

Mephiſto, haſt Du Eil?

Was ſchlägſt vor'm Kreuz die Augen nieder?

Und worauf Mephiſtopheles antwortet: Ich weiß es wohl, es iſt ein Vorurtheil;

Allein es iſt mir mal zuwider.

Dieſe Verſe ſind, ſo viel ich weiß, in keiner Ausgabe des Fauſt gedruckt, und bloß der ſelige Hofrath Moriz, der ſie aus Goethe's Manuſeript kannte, theilt ſie mit in ſeinemPhilipp Reiſer, einem ſchon verſchollenen Romane, der die