Teil eines Werkes 
2. Bd. (1875)
Entstehung
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176 kannten, empfing, aus dem Wagen ſofort in einen ge⸗ räumigen, neu und prächtig ausgeſtatteten Saal des Erdgeſchoſſes geleitet, wo die wohlbeſetzte und blumen⸗ geſchmückte Tafel ſtand.

Wie ſehr aber der joviale Commerzienrath ſich be⸗ mühte, Leben und Luſt in ſeine Tiſchgeſellſchaft zu bringen, es gelang ihm ſchlecht. Die Baronin hatte, ſeit ſie den Fuß ins Haus geſetzt, das, ehedem von ihr verachtet, nun ſie anheimelte wie ja auch ein treuer alter Diener durch eine neue Livree nicht ver⸗ ändert wird mit ihrer Rührung zu kämpfen, und das Brautpaar nährte ſich, nach der Regel aller Ver⸗ lobten, von zärtlichen Blicken und ſtummer Seligkeit. Der Baron endlich wurde weder durch den Wein, noch durch den Mundſchenk, ſeinen wiedergefundenen Kammerdiener Johann, noch durch die Anhänglichkeit, welche ſich in den Geſichtszügen des Paſtors wie in den tiefen Zügen des Förſters aus dem Glaſe kundgab, heiterer gelaunt. Es war ein vielſagender, beinahe böſer Seitenblick, den er dem Commerzienrath zuwarf, als dieſer beim Deſſert zu einem Toaſte ſich erhob.

Geehrteſte Anweſende, begann der Amphitryon in ſeiner gewohnten Art und Weiſe, die wir am tref⸗