„Wieviel iſt er Dir ſchuldig?“ „Vater— ich bitte Sie!... Es wäre hart, ſehr hart für mich, wenn Sie aus Ueberzeugung ſprächen.“
„Ich ſpreche nur, nachdem ich mich überzeugt habe. Höre“— er ſtellte ſich breit vor ſeinen Sohn hin und ſah ihm forſchend in die Augen, deren erhöh⸗ ter Glanz den mühſam niedergekämpften Unwillen ver⸗ rieth—„ich will nicht hoffen—“
„Was?“
„Daß weniger Freundſchaft für Vater und Sohn als vielmehr eine Liebelei mit der Tochter dahinter ſteckt.“
„Sie kennen die Baroneſſe nicht, ſonſt würden Sie das unwürdige Wort nicht von ihr gebrauchen, welche die Reinheit, die Tugend iſt.“
„Alſo doch verliebt? Das ſind mir ſchöne Ge⸗ ſchichten! Ich gebe heute nicht und nimmer meine Ein⸗ willigung.“
„Daſſelbe dürfte auch der Baron und er mit grö⸗ ßerem Rechte ſagen!“
Der Commerzienrath zuckte plötzlich den Kopf in


