Teil eines Werkes 
1. Bd. (1875)
Entstehung
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Sie? Die Ehre widerfährt mir ſelten.

Da iſt ein junger Mann in Ihren Dienſten, der Sohn Ihres Schullehrers, der Muſiker

Hm!

Ich habe ſchon durch Hellmuth dies und das gehört, was mich für ihn einnimmt. Geſtern traf ich zufällig mit ihm zuſammen, und er klagte mir ſein Leid. Abends ſprach ich mit Emmy darüber. Wir möchten etwas für ihn thun. Wollen Sie die Sorge für ſeine Zukunft mir überlaſſen?

Ich bin nicht ſein Vormund.

Das wohl, aber Ihr Wort wiegt bei ſeinem Vater ungleich ſchwerer, als das meine.

Meinethalben; ich wundere mich nur, daß ein Mann, der wie Sie ſo viel ſtaatswichtige Dinge im Kopf hat, ſich mit dergleichen Lappalien abgibt. Der Junge will ja doch nur Muſiker werden. Kunſt iſt Luxus.

Luxus iſt ökonomiſche Verſchwendung und führt zur Blaſirtheit. Kunſt rettet uns davor. Laſſen Sie mir den Künſtler!

Mit Vergnügen, edler Mäcenas! Ihre Cigarre brennt nicht; bitte, nehmen Sie eine andere!

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