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Wurzeln durchkreuzt, vom wuchernden Gras ſchon bei⸗ nahe verwiſcht, unter Waldbäumen hin und endigte dann in einer Allee uralter Kaſtanien. Sie führte zu einem einſtöckigen Gebäude, aber der Weg dahin war nicht gejätet, die ſtucküberladene Facade ſtark ver⸗ wittert, und die Fenſter waren alle geſchloſſen. Als wäre die Arbeit des Parkkünſtlers an dieſer Stelle plötzlich abgebrochen und das ſchon Fertige dann ver⸗ geſſen worden, lag der Baumgang mit dem Pavillon in wegloſem Dickicht verloren, wie verzaubert.
Die beiden Herren blieben— Benedict über⸗ raſcht, Flor erſchrocken— ſtehen. Denn etwa hundert Schritte vor ihnen ging eine weiße Geſtalt langſam dem Hauſe zu.
Es war eine Dame in lichtem Kleid mit langer Schleppe.
Benedictus dachte im erſten Augenblick an die Gräfin, aber jene war größer und, wie es ſchien, von andern Formen. Ein ſchwarzer Schleier anſtatt eines Hutes verdeckte das Haar.
Flor hatte unwillkürlich die Hand ſeines Begleiters ergriffen und zog ihn zwiſchen die Bäume zurück. Es war gerade noch Zeit. Denn jetzt, dicht am Pavillon, blieb die einſame Spaziergängerin plötzlich ſtehen und


