Erſter Theil.
Nräliminarien.
Erſter Brief.
Von einem Lieutnant an die Redaktion der fliegenden Poſt.*
An den Leſer.
Indem ich nachſtehenden, von einer mir durchaus un⸗ bekannten Hand, eingeſandten Brief dieſen Blättern ein⸗ verleibe, bitte ich den anonymen Verfaſſer, zu entſchuldigen, wenn ich die Einleitung auslaſſe, da ſie theils die eigent⸗ liche Materie nicht berührt, theils auch ſchmeichelhafte Aeußerungen enthält, die, wie angenehm ſie mir perſönlich ſein müſſen, doch einen Platz in meinem Blatte, wie mir ſcheint, nicht finden dürfen. Daß ich ſie indeſſen in einem dankbaren Herzen bewahre, davon kann ich den Verfaſſer nicht beſſer überzeugen, als wenn ich unverzüglich ſeinem Wunſche nachkomme und durch die fliegende Poſt ſein vor der Betreffenden Auge bringe. Daß ich mir im Uebri⸗ gen nicht die geringſte Aenderung in Hinſicht der Form oder des Stoffes erlaubte, davon wird er ſich ſelbſt am beſten überzeugen. Seinen, nach meiner feſten Ueberzeu⸗ gung, wahren und treuherzigen Worten alles mögliche Gluck und Heil wünſchend, laſſe ich ihn ſelbſt für ſeine Sache 9 und zwar von dem Punkte an, wo ſeine wunderbare Geſchichte beginnt. ſchich 3 Der Redakteur.
*) Eine von J. L. Heiberg herausgegebene belletriſtiſche Zeitſchrift⸗


