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über ſein Schickſal zu entſcheiden hatte. Florine und Victor begleiteten ihn bis dahin.
Wer biſt Du, Knabe? fragte Egon in reinem Wälſch, er erhielt aber keine Antwort, weil entweder Ohnmacht, Schmerz oder Furcht Thibaut's Zunge band. Statt ſeiner nahm Victor das Wort und erzählte, wie und wo man den Knaben gefunden, daß er ſeitdem von Lauſanne aus ihr Begleiter geweſen, der ſich bei Allen beliebt gemacht, und fügte die Bitte hinzu, ihn auch ferner bei ſich be⸗ halten und mitnehmen zu dürfen.
Während der Franzoſe mit edlem Anſtande ſo ſprach, fühlte der helvetiſche Junker ſeinen Fuß, ſeine Knie leiſe berührt. Florinens zarte Hände reichten daran hinauf, ſie blickte mit ihren lebhaften, ſchönen Augen flehend zu dem empor, der ihr nicht mehr ganz ein Fremder war, und an deſſen Be⸗ gegnung in Genf ſie nicht ungern zurückgedacht hatte.
Lieber, guter Herr, bat ſie ſchmeichelnd, ſeid ſo gütig, als Ihr ſchön ſeid, und befehlt, daß der arme Knabe entfeſſelt werde; er leidet unter ſeinen Banden.
Fräulein Deleſſert—


