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Herr!— ſtammelte Schilling— Junker— ja, Euere Stimme erkannte ich bereits, ſie ſchien mir mindeſtens nicht fremd. Junker von Stein aus Oltingen, Ihr ſeid es oder mich täuſcht das Licht!.
Egon— er war es in der That— hatte nicht Zeit, hierauf etwas zu erwidern, denn er mußte die Meldung eines Simmenthalers in Empfang nehmen, die ihm ſo eben gemacht ward, und wozu er ſich herabbückte vom Roß.
Der Franzoſe Deleſſert war bis dahin nur mit den Liebkoſungen von Schweſter und Braut be⸗ ſchäftigt geweſen, womit Beide, vorzüglich aber die Erſtere, ihn beſtürmten; er erwiederte ſie zwar und fühlte das Glück, befreit zu ſein, lebhaft, aber eine traurige Betrachtung miſchte ſich dieſem Glücke bei: der arme Thibaut, auf welchen der abſcheu⸗ liche Räuber von Bellegarde ein beſonderes Ab⸗ ſehen zu haben ſchien, war von dieſem ohne Zweifel mit fortgeſchleppt worden, ein Gedanke, der Sibyllens Bräutigam trübte und ſtörte und die Urſache war, weßwegen er zwar nicht weniger herzlich, aber doch weniger laut Florinens Jubel, Sibyllens Glück theilte. Doch bezog ſich eben die Meldung des Wehrmannes aus dem Simmenthale,
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