Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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ihm gelang, ſeiner Bewegung Herr zu werden und jene luſtig⸗höhnende Ueberlegenheit wieder zu ge⸗ winnen, die er bis dahin ſeinem unerwartet getroffe⸗ nen Bekannten gegenüber geltend gemacht hatte. Er näherte ſich ihm laut lachend, ergriff ſeinen Arm und zog ihn mit ſich fort, ohne weiter auf den Goldſchmied zu achten, der in ſeiner Höflichkeit nicht nachließ und ſich noch in ſeinem Laden ver⸗ beugte, als die Beiden ſchon um mehre Schritte von demſelben entfernt waren. Nur ungern folgte der Jüngling dem zudringlichen Manne, der ihn nicht losließ, und gegen den er allerdings Rück⸗ ſichten zu beobachten hatte, weswegen er ihm auch nicht offenbaren Widerſtand leiſtete doch geſchah es unter düſterem Schweigen. Deſto redſeliger war der Andere. Ihr Steine, rief er, ihr Steine des Anſtoßes in meinem betrübten Leben! Seid ihr nicht wie die Kieſelſteine, die Feuer ſpru⸗ hen, ſobald man ſie nur ganz leiſe berührt mit dem Stahl? Biſt Du nicht wenigſtens ſo, kleiner Egon, den ich noch auf meinen Armen getragen habe? Deß erinnere ich mich weniger, entgegnete der Jüngling düſter, als deſſen, daß Ihr immer barſch und ungütig gegen mich und meine Geſchwiſterwaret, wenn Ihr nach Oltingen kamet, da ich noch Knabe war.