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ich— Doch, bei Sanct Veit, wie kommt Ihr hierher? Was kann Euch nach Genf führen und juſt vor den Laden des erſten und theuerſten Gold⸗ ſchmieds? Das nimmt mich Wunder, wie ich Euch nicht bergen will. Ihr feilſcht hier um Kleinodien, wie ich ſehe— Ihr habt ſie ja noch in Händen, und Euer Vater, der Vogt— Ihr ſolltet es wiſſen— nun, ich will nichts geſagt haben, meine Bücher werden ſchon reden— ſtatt meiner—
Er ſchlug noch einmal ſein rauhes und kurzes Lachen auf, das mit raſſelndem Baßton aus ſeinem Munde hervorkam; der Jüngling aber legte, feuer⸗ roth, Kreuz, Kette und Ringe wieder von ſich auf die Glastafel eines der Schmuckkäſtchen und er⸗ widerte ſichtbar verlegen: Einen Augenblick, Herr
Werner! Ich ſtehe Euch Rede. Vergönnt nur,
daß ich den Kaufmann bedeute— Und zu dieſem gewendet, ſagte er wieder franzöſiſch: Dank, Herr Deſorgis, ich werde nichts kaufen. Faſt hätte ich mich verführen laſſen durch das Funkeln Euerer Kleinodien; noch zu rechter Zeit werde ich daran erinnert, daß ſolche nicht für mich ſind— verzeiht mir— und lebt wohl!
Herr Deſorgis, gleichfalls verdutzt und ſtutzig gemacht von dem herriſchen Weſen des Luzerners


