Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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Käufer davor, zu betrachten. Herr Deſorgis, indem er ſein Haupt entblößte, verbeugte ſich tief hinter ſeinem Tiſch und gab alle Zeichen großer Höflichkeit von ſich, wie dieß der Niedere und min⸗

der Begüterte nicht ſelten gegen den Reichen und

Vornehmen zu thun pflegt. War er gegen den berniſchen Junker ſchon ſehr leutſelig geweſen, ſo ging dieſe Leutſeligkeit jetzt in jene unterwürfige Geſchmeidigkeit über, die Mancher dem Rang oder dem Reichthum ſchuldig zu ſein glaubt. Sehr edler Herr, ſprach er mit dem ehrerbietigſten Gehaben, ich bin Euer unterthäniger Diener. Beliebt es Euch nicht näher zu treten! Dort, zwei Schritte rechter Hand, iſt die große Hausthür Ew. Gna⸗ den kommt wegen des beſtellten Schmucks ſehr viel Ehre doch wollt Euch gütigſt erinnern, daß derſelbe erſt für morgen befohlen ward, um welche Zeit er unfehlbar fertig wird. Alle meine Meiſter und Geſellen, die geſchickteſten von Genf, arbeiten daran, und wahr iſt es, ohne Ruhm zu melden, eine ſchönere Faſſung erhielten Diamanten nie. Ihr werdet gewiß zufrieden ſein, vortrefflichſter Herr!

Der ſo Angeredete, ein großer, ſtarker und wohlbeleibter Mann, etwa ein Fünfziger ſeines Alters, prächtig in Sammt und Seide geklei⸗