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daß es ſein Ohr nicht erreichte und ſeinen Unmuth zum Zorn anblies.
„Auch Du willſt mich alſo darum verachten, und doch biſt Du es, was mich hin und her bewegt! Ich habe Dich auf Bündiſcher Seite geſucht, ich war ſelig, als ich Dich dort fand. Du bateſt mich, davon abzu⸗ laſſen, ich ging. Ich that noch mehr. Ich kam zu Euch herüber, es koſtete mich beinahe das Leben, und doch ließ ich mich nicht abſchrecken. Ich ergriff Würtem⸗ bergs Partei, ich kam zu Deinem Vater, er nahm mich wie einen Sohn auf und freute ſich, daß ich ſein Freund geworden— aber ſeine Tochter ſchilt mich ein Rohr, das vom Winde hin und her bewegt wird! Aber noch einmal will ich mich— zum letztenmal— von Dir be⸗ wegen laſſen. Ich will fort, weil Du meine Liebe ſo vergiltſt, noch in dieſer Stunde will ich fort!“
„Er gürtete unter den letzten Worten ſein Schwert um, ergriff ſein Baret und wandte ſich zur Thüre.
„Georg!“ rief Marie mit den ſüßeſten Tönen der Liebe, indem ſie aufſprang und ſetne Hand faßte. Ihr Stolz, ihr Zorn, jede Wolke des Unmuths war ver⸗ ſchwunden, ſelbſt die Thränen hemmten ihren Lauf, und nur bittende Liebe blickte aus ihrem Auge.„Um Got⸗ teswillen, Georg! Ich meinte es nicht ſo böſe. Bleibe bei mir, ich will Alles vergeſſen, ich ſchäme mich, daß ich ſo unwillig werden konnte.“
Aber der Zorn des jungen Mannes war nicht ſo ſchnell zu beſänftigen, er ſah weg, um nicht durch ihre Blicke, durch ihr bittendes Lächeln gewonnen zu wer⸗ den, denn ſein Entſchluß ſtand feſt, das Schloß zu
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