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„Wiſſen Sie denn nicht, daß ſie ſchon abgereist ſind?“ fragte der Kellner.
„Kein Wort!“ verſicherte ich ſtaunend.
„Er läßt ſich Ihnen noch vielmal empfehlen, und Sie möchten doch in T. bei ihm einſprechen; auch läßt er Sie bitten, ſeiner und des geſtrigen Abends recht oft zu gedenken, er habe es ja gleich geſagt.“
„Aha, ich weiß ſchon,“ ſagte ich, denn mit einem⸗ mal fiel mir ein Theil des geſtern Erlebten ein.„Wann iſt er denn abgereist?“
„Gleich in der Frühe,“ antwortete Jener,„noch vor dem Hkonomierath und dem Herrn Oberforſtmeiſter.“
„Wie? ſo ſind auch dieſe weggereist?“
„Ei ja!“ rief der ſtaunende Kellner,„ſo wiſſen Sie 8 auch das nicht? Auch nicht, daß Frau von Thingen
G und die gnädige Frau von Trübenau— 4
„Sie ſind auch nicht mehr hier?“
„Kaum vor einer halben Stunde ſind die gnädige Frau weggefahren,“ verſicherte Jener. Ich rieb mir die Augen, um zu ſehen ob ich nicht träume, aber es war und blieb ſo. Jean ſtand nach wie vor an meinem Bette und hielt das Kaffeebrett in der Hand.
„Und Herr von Natas?“ fragte ich kleinlaut.
„Iſt noch hier. Ach das iſt ein goldner Herr. Wenn der nicht geweſen wäre, wir wären heute Nacht in die größte Verlegenheit gekommen.“
„Wie ſo?“
„Nun bei der Fatalität mit der Frau von Trübe⸗ nau. Wer hätte aber auch dem gnädigen Herrn zuge⸗ traut, daß er ſo gut zur Ader zu laſſen verſtände 24


