Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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der reiche Lyöneſer, in das ſchlichte, doch wohnliche Haus des helvetiſchen Ritters, wo ſein Liebling Zuflucht, Schutz und Pflege, ja Liebe gefunden hatte, und Florine, ſo glücklich ſie war, ihren theueren Vater wieder zu umarmen, ſchied nur mit tau⸗ ſend Thränen von Oltingen, wo es ihr ſo wohl geworden war. Die luſtige Franzöſin war eine kleine Deutſche geworden an den Ufern der Aar und unter den Zinnen der Berner Burg. Daß ſie jetzt gehen mußte, ohne ihren erſten Beſchützer und Retter aus Donats Gewalt, Monſieur Goni, wie ſie ihn nannte, wiedergeſehen zu haben, war ihr ſehr ſchmerzlich; doch ihres Vaters Verhältniſſe und Geſchäfte erlaubten nicht, Egons Rückkehr abzu⸗ warten, der eben in Dienſten des hohen Rathes abweſend war, und ſo ſchied Florine mit tauſend Grüßen und Segenswünſchen an ihn, die ſie der guten Frau Hedwig auftrug und hinterließ.

Dieſe ſowohl als ihr Gemahl, wie überhaupt alle Bewohner der Burg, die mit Florinen in näheren oder ferneren Verhältniſſen geſtanden und ihr eine Gunſt oder Gefälligkeit erwieſen hatten, wozu Herr Deleſſers jeden ihr geleiſteten Dienſt rechnete, wurden von ihm mit Großmuth und einer Freigebigkeit beſchenkt, die hier in der einfachen

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