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verwandte wiederzuſehen, zu wiederholten Malen. Wo iſt ſie? Warum kommt ſie mir nicht entgegen⸗ geſprungen, wie ſonſt wohl, wenn ich einmal von
Bern auf Vacanz nach Hauſe kam? 4
Mein lieber Sohn, ſagte Frau Hedwig und zog den Rathsknappen in ein Fenſter, das würde ſich nicht wohl ſchicken.
Schicken? Warum nicht, Mutter? Iſt Marie nicht mein Bäslein, meine Schweſter?
Das wohl, aber, Ihr ſeid nun beide groß und erwachſen, und überdieß iſt mit Marien eine Ver⸗ änderung vorgegangen.
Ja doch, ſie hat den Rüſtmeiſter geheirathet; nun Gott ſegne ſie. Ihm habe ich bereits Glück gewünſcht, aber ihr möchte ich es auch.
Und dann, fuhr Frau Hedwig fort, iſt auch in ihren Geſinnungen ein Wechſel vorgegangen, na⸗ mentlich in Beziehung auf Dich. Sie ſcheint Dir nicht mehr ſo gewogen wie früher, wo ſie Dich wie eine Schweſter liebte und Dein pflegte, da Du am Fieber darniederlagſt; ſie nährt vielmehr eine Abneigung gegen Dich, wie ſie mir ſelbſt geſtanden hat, und frage ich ſie um die Urſache ſolcher Ab⸗ neigung, ſo gibt ſie eine gewiſſe Rückſichtsloſigkeit Deines Betragens gegen ſie an, ſelbſt eine Art


