Teil eines Werkes 
12. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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ein Glasmann wäreſt, möchteſt Du gern ein Holzherr ſein, und wäreſt Du Holzherr, ſo ſtünde Dir des För⸗ ſters Dienſt oder des Amtmanns Wohnung an? Aber es ſei; wenn Du verſprichſt, brav zu arbeiten, ſo will ich Dir zu etwas Beſſerem verhelfen, Peter. Ich pflege jedem Sonntagskind, das ſich zu mir zu finden weiß, drei Wünſche zu gewähren. Die erſten zwei ſind frei. Den dritten kann ich verweigern, wenn er thöricht iſt. So wünſche Dir alſo jetzt etwas. Aber— Peter etwas Gutes und Nützliches.

„Heiſa! Ihr ſeid ein treffliches Glasmännlein, und mit Recht nennt man Euch Schatzhauſer, denn bei Euch ſind die Schätze zu Hauſe. Nu— und alſo darf ich wünſchen, wornach mein Herz begehrt, ſo will ich denn fürs Erſte, daß ich noch beſſer tanzen könne, als der Tanzbodenkönig, und immer ſo viel Geld in der Taſche habe als der dicke Ezechiel.

„Du Thor!“ erwiderte der Kleine zürnend.„Welch' ein erbärmlicher Wunſch iſt dies, gut tanzen zu können, und Geld zum Spiel zu haben! Schämſt Du Dich nicht, dummer Peter, Dich ſelbſt ſo um Dein Glück zu betrü⸗ gen? Was nützt es Dir und Deiner armen Mutter, wenn Du tanzen kannſt? Was nützt Dir Dein Geld, das nach Deinem Wunſch nur für das Wirthshaus iſt, und wie das des elenden Tanzbodenkönigs dort bleibt? Dann haſt Du wieder die ganze Woche nichts und darbſt wie zuvor. Noch einen Wunſch gebe ich Dir frei, aber ſieh’' Dich vor, daß Du vernünftiger wünſcheſt.“

Peter kratzte ſich hinter den Ohren und ſprach nach einigem Zögern:„Nun ſo wünſche ich mir die ſchönſte