Des Verfaſſers eigene Kritik über vor- ſtehende Nonelle.
W. Hauff lieferte im Literaturblatt des Morgen⸗ blatts(Jahrgang 1827 Nr. 92 u. ff.) als letzte durch ſeinen Tod unterbrochene Arbeit eine Recenſion der Taſchenbücher auf 1828. In derſelben fällt er über die in dieſem Bändchen enthaltene Novelle folgendes Ur⸗ theil:
Die letzten Ritter von Marienburg, Novelle v. W. Hauff. Auch wieder einmal eine Novelle, doch Gottlob keine hiſtoriſche, wie wir beim erſten Anblick geargwohnt hatten. Lieber wäre es uns geweſen, wenn Herr Hauff ſeinen Stoff, wie es im erſten Kapitel ge⸗ ſchieht, durchaus zu einer Satire der hiſtoriſchen Romane, nicht aber zu einer ziemlich unnöthigen Be⸗ lobung derſelben benützt hätte. Auch iſt es nicht ſehr beſcheiden, daß der Herr Verfaſſer den Roman, die letzten Ritter von Marienburg, ſo oft als trefflich und unvergleichbar ſchildert, da er doch ſelbſt es iſt, der die Skizze davon entworfen hat.
Die letzten Partien der Novelle ſind abgeriſſener und eilender, als die erſten, und verfehlen dadurch den


