Teil eines Werkes 
3. Theil (1827)
Entstehung
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2 kunft, und(was ſie an ſich ſelbſt befremdete,) der unerſetzliche Verluſt eines Unterpfandes, von dem ſie allein einiges Licht uͤber ihre Geburt zu erhalten hoffte, ließ ſie faſt kalt neben der, ihr innerſtes Gefuͤhl verletzenden Taͤuſchung einer Frau, welcher ſie ſich mit dem ganzen herzinni⸗ gen Glauben ihres argloſen Gemuͤthes hingegeben hatte.

Erblaſſend, in ſich ſelbſt vernichtet, und dennoch mit der Andacht einer reinen Seele das umgeſtuͤrzte Heiligthum getaͤuſchten Herzensglau⸗ bens ehrend, vermochte ſie mit keinem Wort die Grauſame anzuklagen, welche ſich nur in das Allerheiligſte ihres Gemuͤthes draͤngte, um die Flamme ſchoͤner Begeiſterung mit frevelnder Hand zu verloͤſchen. Sie fuͤhlte den erſtarrenden Froſt, der alle Bluͤthen ihrer innern Welt abſtreifte, und bemuͤhte ſich vergebens, ihr verwoͤhntes Herz an dieſe kalte Region zu gewoͤhnen.

Es giebt in der Lebensepoche jedes einzelnen nicht ganz materiellen Menſchen ſolche Eistro⸗ pfen, die zerſtoͤrend und erkaͤltend auf die ver⸗

wundbarſten Stellen ſeines erwaͤrmten Innern

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