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Der Colibri und Die Ruine : zwei Erzählungen / von Henriette Hanke, geb. Arndt
Entstehung
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15 Er mag den Wildfang leiden und gönnt ihm gerne ein Vergnügen. Doch auf Weſſen Koſten? auf meine: denn er beraubt mich des Einzigen, was ich noch auf der Welt genieße, der Stille!

Der Lieutenant hat aber doch ein gutes kindliches Herz⸗ verſetzte Iſolde mit bangem Antheil an der Matrone, und einem Tone, der die Unbilden dieſer Einquartirung eben nicht hoch anſchlug.

Dies iſt zu wenig, Iſolde, um ein mütter⸗ liches vor Angſt und Sorge zu ſchützen,⸗ erwie⸗ derte hierauf die Generalinn:»Er macht mir nichts deſtawenider viel Kummer. Sein Leicht⸗ ſinn

Hier trat der Kennnerdiener ein und mel⸗ dete eine junge Dirne vom Ufer, die auf der Bitte

beſtehe, der Frau Generalinn vorgelaſſen zu wer⸗

den.Nun ſo mag ſie kommen, bewilligte ſeine Herrſchaft und heftete den Blick nach der Thuͤre, durch welche bald darauf ein allerliebſtes Mäd⸗ chen eintrat. Das Geſicht, voll und friſch wie eine Roſenknospe, ward vom Incarnat der Ver⸗ legenheit höher noch gefärbt, ein ſcheuer Blick