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ziert; zwei Pagen waren beſchaͤftigt, eine Va⸗ ſe, die auf einem Tiſche von getriebenem Sil⸗ ber im Mittelpunkte ſtand, mit ſo ausgeſuch⸗ ten Wohlgeruͤchen zu fuͤllen, daß der gute Pa⸗ ter befuͤrchtete, ſeine Sinne dadurch zu ver⸗ lieren.
Die Blumenmaͤdchen gingen hinaus, einer der Knaben, deßen gelbes ringelndes Haar bis
zu ſeinem Guͤrtel hinabfiel, fuͤhrte den ganz
verwirrten Prieſter, durch einen mit reichen Teppichen belegten Gang, zu einem Zimmer, in welchem eine glaͤnzende Geſellſchaft verſam⸗ melt war. Einige ſpielten Gluͤckſpiele, Andere plauderten. Das Gemach war ſchoͤn beleuchtet, Muſik ertoͤnte, und Pater Frank gerieth nun dermaßen in Verlegenheit, daß er umkehren wollte. 13 Dies verhinderte der Page, der ſich ehrerbi tig vor ihm verbeugte, und ſprach:„Mein
Herr, dieſe Geſellſchaft wartet nur darauf,
daß es Madame gefallen moͤge, ſie zu empfan⸗ gen;— ſie beſteht aus Dichtern, Malern, Mu⸗ ſikern und einigen Wenigen, aus dem Gefolge des Engliſchen Koͤnigs(ſo wurde Jakob in Paris genannt). Alle hoffen, durch Madame


