Teil eines Werkes 
3. Bd. (1836)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

291

unter den Rothmaͤnnern zum Geſchenke gemacht wurden, zu denen er furchtlos ſeinen Weg nahm. Einen ſonderbaren Anblick haͤtte es ge⸗ waͤhren muͤßen, ihn in einem Indiſchen Wig⸗ wam ſizen zu ſehen, wo er das Friedens⸗Ka⸗ lumet rauchte, und waͤhnte nun endlich im Beſize deßen zu ſeyn, was er ſo flammend er⸗ ſehnte. Alſo ſchreibt er nichts von Miß Roſa? Doch, doch; er ſchreibt von ihr, ſagte Sir Everard;ich meinte vorhin, Du haͤtteſt gefragt, ob er ſie geſehen habe? O nein! nicht in ſolchen fremden Laͤndern koͤnnte man einer Miß Roſa begegnen! Nein, Ralph, nein! darin haſt Du Recht; gewiß wuͤrde eine ſolche Roſe nicht im fremden Lande knospen und bluͤhen; nein, nein; aber Roſen verwelken, ſterben ab, entblaͤttern ſich, einige durch Mehlthau, andere durch Wuͤrmer, wieder andere im Laufe der Zeit! Hier ward Sir Everard von Ralph unter⸗ brochen, der ihm eine Hand auf den Arm und dabei den Finger der andern, auf ſeinen eigenen Mund legte. Was gibt's? fragte der alte Herr. Schau' Euer Edlen nur das Wild an.