Teil eines Werkes 
3. Bd. (1836)
Entstehung
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ſeine Thraͤnen kaum vor Beſuchern zuruͤckzu⸗ halten.— Die Geſchaͤfte des Lebens betheilig⸗ ten ihn nicht; der Koͤnigin Geſchenk konnte kaum, die noͤthigen Dankbeweiſe ihm abringen; und Ralph Bradwell ſchien ganz ſo niederge⸗ ſchlagen in ſeinem Kummer, als der Baronett. Beider leuchtender Leitſtern war Roſalinde ge⸗ weſen, und Beide ſuchten vergebens, nach ei⸗ nem andern.—

Brano, dem ſeine maͤßige Bewegung in freier Forſtluft fehlte, ſchien ihren Truͤbſinn zu theilen, war verdrießlich und knurrig ge⸗ nug, um Jedem, der an die Lehre heimlicher Sympathien glaubt, zum wuͤnſchenswerthen Be⸗ weiſe zu dienen. 1

Baſil, der alle ſeine Nachforſchungen fruchtlos fand, erklaͤrte nicht mehr ſuchen zu wollen, auch daß er außer den Anſpruͤchen, welche die Freund⸗

ſchaft geboͤte, keine andere an Roſalinde zu

machen habe; und weil ſie ihrer eigenen Wahl gefolgt ſey, beſize er das Recht nicht, ſie laͤn⸗

ger zu verfolgen.— Merkwuͤrdig war es, daß

er dieſen Entſchluß erſt faßte, nachdem alle ſein Streben, ſie zuruͤck zu finden, vergeblich geblieben war;— erſt dann ward er in wun⸗ derbarer Weiſe klug.— Inzwiſchen war Baſi