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Handlungen und Auftritten, welche das ereig⸗ nißreiche Drama— Leben— ausmachen. Es iſt ein großes Gemaͤlde! Eine ungethuͤmliche Maße von Ungereimtheiten, Fehlern, Falſch⸗ heiten!— das Laͤcheln dient, um der Freund⸗ ſchaft verweſende Hinfaͤlligkeit zu verdecken; da iſt der Kuß, den der Widerwille gegen das⸗ jenige bezeichnet, was er kuͤßt; die ſanfte Stimme, die ſich zum Wohlklange ſtimmt, um da am gefallendſten zu erklingen, wo ſie am toͤrtlichſſen haßt; dann des Hofſchranzen Ver⸗ beugung, der ſo mildelaͤchelnd ſein raͤnkevolles Herz verbirgt; unter allem Truge der Geſell⸗ ſchaft iſt die bemalte Wange noch der ehrlichſte, denn ſie zeigt ganz deutlich ihren Urſprung, wie ihren Zweck.— Es gibt aber ein beßeres Licht, aus dem eben dieſes Gemaͤlde zu betrach⸗ ten iſt;— wenn der anbrechende Tag es be⸗ ruͤhrt; wenn jugendliche Rechtſchaffenheit ſpricht, wie ſie fuͤhlt und uͤberall ihre Luſt findet;— wenn ſie freudig mit jungen Thieren und mit Blumen ſpielt, und zarte Dinge pflegt, die zarter noch als ſie ſelbſt, der Pflege beduͤrfen. — O! die Zeit der Jugend iſt eine froͤhliche Zeit! und doch ſchaͤzen wir ſie hoͤher im ſpaͤ⸗ tern Bedenken, als zur Zeit ihres Genußes


