Teil eines Werkes 
3. Bd. (1836)
Entstehung
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mich duͤnkt, meine Liebe zu ihm iſt ſo tief und zaͤrtlich, daß es unmoͤglich iſt, ſie dem Stolze zuzurechnen; aber am ſtolzeſten er⸗ kenne ich Roſalindens hingebendes Pflichtgefuͤhl, in den Stunden meiner kummervollen Bedraͤng⸗ niß; wahrlich dieſe Empfindung uͤberwiegt in meiner Bruſt alle andern. Sie iſt ein hoͤchſt

voortreffliches Geſchoͤpf!

Ich habe heute morgen Neuigkeiten von Lady Sydney empfangen.

Wirklich? Ja, Sir Everard; ſprach der gutmuͤthige Prieſter, dem man die Gerechtigkeit widerfah⸗ ren laßen muß, zu ſagen, daß er ſeine Amts⸗ befaͤhigungen ſtets im Geiſte der Milde uͤbte,

beſonders wenn man die Anlockungen und Bei⸗

ſpiele erwaͤgt, die ihn zum Gegentheile verlei⸗ ten koͤnnten,eine Dame hat Zuflucht geſucht in Sydney⸗Luſt, ſie nahm den Schuz Eures Hauſes in Anſpruch, bis es ihr moͤglich wird, ihren Befreundeten in ein anderes Land zu folgen.

Wer iſt ſie? gewiß darf ſie nicht bezwei⸗

feln, daß ich ihr mit Freuden diene.

Die Lady Mary Powis; ſicherlich werdet Ihr bedauern, zu hoͤren, daß der rohe Volks⸗