der mit Recht fuͤrchtete, daß Alice etwas ſagen moͤgte, was er als Sohn nicht geduldig hoͤren duͤrfe.
„Da iſt es, ſchoͤn und glaͤnzend. Oh, wie erinnere ich mich noch des Abends, wo ich es mit meinen eigenen Haͤnden von ihrem Haupte abſchnitt, als es im Mondlicht einer Mainacht ſchwamm, denn ſicherlich iſt ein Zan⸗ ber in jedem dieſer Haare, der das Suͤnden⸗ erzeugte Boͤſe vertreibt und einen frei haͤlt von Herzweh. O, tauſend Segen uͤber Dich, obgleich die alte Amme wenig Liebes mehr von Dir in dieſer traurigen Welt empfangen wird, da Deiner noch großes Gluͤck erwartet.“
„Alice,“ wiederholte Baſil, der auf die in den Mondſtrahlen ſchimmernden Haare blickte, num des Himmelswillen, nur die Haͤlfte dieſer ſuͤßen Locke gebt mir und alles, was Ihr ver⸗ langt und was ein Mann mit Ehren geben kann, ſollt Ihr haben.“
„Iſt es Euer Ernſt?“ ſagte die Sibylle, die Locke ihm hinhaltend, und mit leiſer feier⸗ licher Stimme hinzufuͤgend:„Wißt Ihr nicht, daß Sydneys Blut Sydneys Fluch ſoll ſeyn?“ Baſil ſchauderte bei dieſen Worten, aber Roſalindens Bild ſtieg vor ihm auf, wie er


