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„Es klebt,“ ſagte der Juͤngling endlich, „keine Schande an dem, den wir aufſuchen wollen, noch iſt es eine Schande fuͤr uns, ihn zu beſuchen.“
„Wer iſt denn der Freund, von dem Ihr ſprecht?“
„Sir Everard Sydney,“ antwortete der Juͤngling erroͤthend, waͤhrend ein Murmeln der Verſammlung deren Staunen verrieth.
Der Geaͤchtete ſprang auf, legte ſeine Hand auf des Knaben Stirn, und druͤckte ſeinen Kopf zuruͤck, um das Geſicht deutlicher ſehen zu koͤnnen. Die Unterſuchung war dem Knaben offenbar unlieb, denn er ſuchte den Blicken, welche von allen Seiten ihn betrachteten, ſich zu entziehen; er wurde bald blaß, bald roth, brach in einen Strom von Thraͤnen aus und warf ſich zulezt an die Bruſt ſeiner alten Gefaͤhrtin, die ihren Mantel um ihn ſchlang, um ihn vor weitern Forſchungen zu ſchuͤzen.
„Oh, warum habt Ihr es geſagt?“ fluͤſterte ſie, waͤhrend ſie ihn feſt an ſich druͤckte.„Aber laßt nur gut ſeyn, laßt nur ſeyn.“
„Bringt den Knaben hinein,“ ſagte der Ge⸗ aͤchtete.„Und Ihr, wer Ihr auch ſeyd, tadelt den Jungen nicht, daß er die Wahrheit geſagt hat.“


