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der er ſich bei beiden Parteien ausſezte. Der Geaͤchtete lachte veraͤchtlich bei dem Wort Ge⸗ fahr und tauchte dabei ſeine Feder in die Dinte ein. Fuͤrchtenichts wiederholte, daß wenn Wil⸗ helm von Naßau die ÄAnderung entdeckte, er ſo wuͤthend ſeyn wuͤrde, daß er ſeine Dienſte vergeßen und nur an ſeine Übereilung den⸗ ken duͤrfte.
Der Geaͤchtete lachte wieder:„Und denkt Ihr ſo niedrig von mir, als fragte ich etwas nach einem Lohne?“
„Nein, aber ich bin uͤberzeugt, daß der Prinz jede Änderung in dem, was er geſchrie⸗ ben, fuͤr nicht viel weniger als Verrath hal⸗ ten wird. Und Andere,“ fuͤgte er ſchlau hinzu, „werden in die Anklage verwickelt werden.“
„Wirklich! ſo ſagt nur, ich habe es ge⸗ than. Wonach habe ich zu fragen? Ich fuͤrchte keinen Tadel, als den meines Gottes und mei⸗ nes Gewißens.“
„Mein theurer, ehrenwerther Freund,“ ſagte Fuͤrchtenichts ſanft,„Ihr werdet Eure Nuͤz⸗ lichkeit durch Euren Ungeſtuͤm zu nichte machen. Deukt kaltbluͤtig daruͤber nach.“
„Kaltbluͤtig,“ unterbrach ihn der Geaͤchtete mit einem ſeiner heftigen, ploͤzlichen Zornes⸗


