Teil eines Werkes 
2. Bd. (1836)
Entstehung
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freien kann, wenn es ſein Wille iſt? Und wenn nicht, ſterbe er nun auf dem Schafotte oder in ſeinem Kerker, uͤberall wird er als ein Chriſt und ein Maͤrtyrer ſterben.

Er wird nicht ſterben! rief der Fremde, der Fuͤrchtenichts genannt wurde, und der unter dieſem Namen mehre ausgezeichnete Rol⸗ len waͤhrend der großen Revolution geſpielt hat;es droht ihm keine Todesgefahr; Jacob wagt jezt nicht, ein einziges Leben im Ge faͤngniße zu vernichten. Es iſt gut, mein Freund, fuhr er fort, ſich zu dem Geaͤchteten wendend,daß Ihr Euren Patriotismus nicht bloß dichteriſch behandelt; er iſt zu hoch fuͤr die Auffaßung der Haͤlfte der wohlmeinenden und treuen Maͤnner der jezigen Zeit.

Der Geaͤchtete laͤchelte.Es mag ſeyn; troz dem, wißt Ihr, iſt er bei mir darum nicht laͤßiger geworden. Allmaͤchtiger Vater! rief er darauf in Ton und Manier eines Menſchen, der zugleich aufrichtig und ſarkaſtiſch iſt.

Neue Feind' entſteh'n, die unſre Seelen

Mit ird'ſchen Banden feßeln wollen. Hilf

Uns zu Gewißensfreiheit vor den Klauen

Der Wolfsbrut, deren Glaub' im Magen ſizt. Darauf fuͤgte er etwas gelaßener hinzu: