Teil eines Werkes 
1. Bd. (1836)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

3⁰6

ſie haͤtte nicht verwirrter ſeyn koͤnnen; ſie fuͤhlte ſich beſchaͤmt, ohne doch genau zu wißen, weshalb; denn bis zu jenem Zeitabſchnitte ward das Vertrauen in verborgene Wißenſchaften mehr als Glaubensſache betrachtet, denn als Aberglaube; ihr Stolz war dadurch verlezt,⸗daß Baſil vermuthen koͤnnte, ſie beduͤrfe anderer Leitung, als der ihrer eigenen hoͤchſt vortreff⸗ lichen Beurtheilung; ſie wuͤnſchte eben dieſe, von Jedermann als allesvermoͤgend anerkannt zu ſehen; obwohl ſie in gewoͤhnlichen Faͤl⸗ len Aufrichtigkeit liebte, wuͤrde ſie jezt gar zu gern eine Entſchuldigung vorgebracht, oder auch eine Unwahrheit erſonnen haben, haͤtte ihr Sohn nur fuͤr einen Augenblick ſein feſtes Betrachten, von ihrem Antlize abwenden wol⸗ len. Er aber war ſich ſeines Vortheiles be⸗ wußt, und ſie entſchloß ſich, die Wahrheit zu geſtehen, naͤmlich:daß ſie von dem ausgezeich⸗ neten Rufe des beruͤhmten Partridge gehoͤrt, ihm die noͤthigen Berechnungen zugeſchickt und ihn nach Sydney⸗Luſt eingeladen habe, woſelbſt er vor ganz kurzer Zeit, jedoch im geheimen, geweſen waͤre. 4 Baſil fragte, weshalb er hier verheimlicht gekommen, da Pa rtridge ganz oͤffentlich zu den