Teil eines Werkes 
1. Bd. (1836)
Entstehung
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blickte, ſchaueten zwei Geſichter, ſtatt einem,

maͤßig in Jacken zu ſeinem Gebrauche umge⸗

formt, aber unablaͤßige Einwirkung der Sonne

oder des Regens, wandelte ihre Farbe zu einem kraͤnklich⸗gelblichen Gemiſch um; auch den le⸗ dernen Leibgurt und die weiten Lederſtiefel des Herrn, erhielt Ralph eben ſo regelmaͤßig, des⸗ halb glich ſein aͤußerer Menſch dem, was wir

vorhin ſagten, dem abgetragenen Schatten

ſeines Beſchuͤzers.

Nachdem Roſalinde ihrem Oheim nachge⸗ ſchaut hatte, bis er ganz unter den uͤberbrei⸗ tenden Baͤumen verſchwand, wendete ſie ſich wieder zu ihrem Spiegel, um ihren Anzug vollends zu ordnen; ein Geſchaͤft, das Maͤd⸗ chen ihres Alters ſelten unterlaßen. Man konnte ihr auch das Laͤcheln verzeihen, welches ihr ſchoͤnes Abbild auf ihre gluͤhenden Wangen emporrief; doch im naͤchſten Augenblick war es auch ſchon geſchwunden, ein Schatte von Duͤ⸗ ſterheit, ein Gedanke wahren oder eingebildeten Kummers, uͤberzog ihre Stirn und truͤbte den heitern Ausdruck ihres ſuͤßen Geſichtes; als ſie ihre Hand emporhob und damit gegen ihre Au⸗ gen druͤckte, oͤffnete ſich die Thuͤr ihres Zim⸗ mers, und wie ſie nun wieder in den Spiegel

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