Teil eines Werkes 
1. Bd. (1836)
Entstehung
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greifen koͤnnen. Da ſah ich wie der Herr den Vogel anſchaute und wie ſeine blauen Augen glaͤnzten und immer heller glaͤnzten, als er die Liebe betrachtete, welche das Weibchen fuͤr ſein Maͤnnchen darthat; ploͤzlich oͤffnete er ſeine Hand und beide flogen davon, ſezten ſich auf einen Schwarzdorn, das Maͤnnchen auf den oberſten Zweig und das Weibchen auf ein duͤn⸗ nes Reis dicht bei ſeinen Fuͤßen, und nun ſagte der Herr, das Maͤnnchen ſtimme ſein Danklied an; und dann ſagte der Herr mit einem Eidſchwur, den er gewiß nicht oft her⸗ vorbringt, er wuͤnſche das kleine Weibchen in's Schwarze;denn ſagt' er,fuͤnf Jahre ſuche ich nach einem von den Maͤnnchen, Ralph, und koͤnnt's getoͤdtet haben, wenn das Weibchen nicht ſolche Wehklage angeſtimmt haͤtte. Herr, ſprach ich, denn ich verſtand ihn, Ihr koͤnntet ſie ja beide getoͤdtet haben, und dann haͤtt's Weibchen gewiß nicht geiammert. Da ſagte der Herr, Ralph, du biſt ein un⸗ wißendes Thier; und das war das haͤrteſte Wort was ich aus des Herrn Munde jemals habe ſprechen hoͤren, ſey's gegen Menſchen oder Vieh, und doch bin ich ihm nun ſchon ſieben und zwanzig Jahre, durch alle Binſen⸗