Teil eines Werkes 
1. Bd. (1836)
Entstehung
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Herrn, welches nicht einen Zug enthielt den man als Andeutung irgend einer entſchiedenen Neigung haͤtte auslegen koͤnnen, war ſo ruhi ger, gluͤckſeliger Natur, daß es ganz unmoͤglich war ihm anzuſchauen, ohne zu empſinden er ſey eines jener geſegneten Weſen, die den Le⸗ benstrank bis auf die Hefe leeren, ohne deßen Bitterkeit ſo ſtark zu koſten, daß dies ihnen den Geſchmack ſeiner Zuſammenſezung verleidete. Er war ein ganz ungewoͤhnlicher Menſch; unter Maͤnnern mangelte ihm Entſchloßenheit, Thaͤtigkeit, uͤberhaupt jene Kraft des Geiſtes und des Koͤrpers, die das ſtaͤrkere Geſchlecht bezeichnet; dagegen beſaß er die wohlwol⸗ lendſten Geſinnungen, eine Maͤßigkeit und Keuſchheit in Wort wie in Handlung, die ihn voͤllig zu dem geheiligten und emphatiſchen Lob⸗ ſpruche berechtigte,ein Freund Gottes und der Menſchen zu ſeyn; man darf dieſem noch hinzufuͤgen: auch ein Freund der Geſchoͤpfe Gottes; denn ſelber im Ausuͤben jener unſchul⸗ digen und untadelhaften Wißenſchaft, welche ihre Juͤnger mit dem Allmaͤchtigen durch ſeine eigene Werke in Gemeinſchaft bringt, weiß man von ihm, daß er dem Beſize eines ſelte⸗ nen und ſchoͤnen Vogels lieber entſagte, als