Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Keck, mit feſtem, entſchloſſenem Schritte nä⸗ herte er ſich, ohne nur an ſeinem Hut zu rühren, bis er Cromwell gegenüber ſtand, deſſen Züge, durch den eben empfundenen Schauder, noch zu⸗ rückſchreckender waren, als gewöhnlich. Das hel⸗ le, blaue Auge des jungen, furchtloſen Seeman⸗ nes begegnete dem grauen, blutgerötheten des außerordentlichen, größten Mannes von England. Einen Moment, nicht länger, blickte Auge in Au⸗ ge, dann ſchlug der Jüngling das ſeinige nieder;

das kühne, ſorgloſe Haupt ſchien ſich unwillkühr⸗ lich zu beugen, und ehrfurchtsvoll, ja bebend zog er den Hut vor dem geheimnißvollen Weſen.

„Wir wollen den Geiſt nicht erſticken,“ wen⸗ dete ſich der Protektor zu dem Prediger,„aber laßt Euer Gebet kurz ſeyn— ein Wort zu ſei⸗ ner Zeit iſt beſſer, als eine ganze Rede zur Un⸗ zeit. Wir haben hier einige Nachforſchungen an⸗ zuſtellen gegen die, welche den Brand zur See, wie zu Land angeſtiftet haben.“

Zum erſtenmale in ſeinem Leben fand Spring⸗ all, daß ein Gebet nicht zu lang ſeyn könne. Regungslos ſtand er, wie an denſelben Fleck geheftet, während der Rauch noch immer aus dem Möwenneſte aufſtieg, und die Soldaten, die Helme in der Hand, beteten. Cromwell ſelbſt verrieth einigemale ſeine Ungeduld, obwohl durch