Teil eines Werkes 
2. Theil (1833)
Entstehung
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bemerkt. Er hatte viele Kinder vaterlos gebracht, dachte der junge Hays jetzt, und doch liebt er dies häßliche Mädchen, ſein leibhaftiges Ebenbild! Armer Walther! Ich möchte wohl wiſſen, was aus ihm geworden iſt; ich hatte faſt Luſt, ihn darum zu fragen, aber es ſteckt was in ihm, daß man, ſelbſt wenn er nicht der Protektor wäre, ſich doch

keine Freiheit gegen ihn erlauben würde. Als Ro⸗ bin dies dachte, waren ſeine Augen auf das leichte, im Mondenlicht glänzende Gewölk über ihm ge⸗ richtet, bis auf ein Mal ein dichter Körper ihm das Licht raubte, ſo daß einen Augenblick dichte Finſterniß in ſeiner Zelle herrſchte. Einige Mi⸗ nuten darauf wiederholte ſich dieſelbe Erſchei⸗ nung, und das Geſicht eines Mannes lehnte hart an die Scheiben, offenbar um in das Zimmer zu ſehen.

„Was gibt's?“ rief Robin. Der Kopf ver⸗ ſchwand; es erfolgte keine Antwort; ſogleich dar⸗ auf aber drehte ſich ein Schlüſſel im Schloſſe und der Protektor ſelbſt trat herein.

II. 15