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„Mein Gefangener? Ich hatte keinen Gefau⸗ genen, würdiger Kapitain.“
„Tod und Teufel! Sir Willmott, wagt es nicht, mit mir zu ſcherzen. Wo iſt der junge Mann? Wo iſt Walther de Guerre? Ihr wißt, Ihr müßt es wiſſen. Warum kommt Ihr ſo ſtill, ſo heimlich hieher? Antwortet, Sir Willmott Burrell, wo iſt der junge Mann?“
„Kapitain Dalton,“ erwiederte Sir Willmott, „obgleich Eure Beſorgniß um dieſen Uebelgeſinn⸗ ten mich überzeugt, daß Ihr nicht der Mann ſeyd, für den ich in meiner Freundſchaft Euch hielt, ſo geſtehe ich doch, daß ich nur in der ausdrücklichen Abſicht hieherkam, ſeine Flucht zu befördern. Zweifelt, wenn Ihr wollt, aber ſeht her, ich bin unbewaffnet, und hier iſt der Schlüſ⸗ ſel, um das Gitter zu öffnen, welches Ihr, wie es ſcheint, und mein einſtmaliger Diener ohne Umſtände erbrochen habt.“ Dalton blickte ihn an, dann den Schlüſſel, den er in die Hand nahm und genau unterſuchte, und ſagte dann nach einigem Zögern:„Sir Will⸗ mott Burrell, warum habt Ihr das gethan? Ihr ſeyd der Mann nicht, der etwas Gutes— ein anderes wäre etwas Böſes— um des Gu⸗ ten ſelbſt willen thäte.“ „Warum?“ fragte Burrell,


