Teil eines Werkes 
2. Theil (1833)
Entstehung
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über den Kopf und ließ nur gerade ſo viel von ihrem Geſichte frei, daß ſie eben durchſehen konnte. Aus der Unterredung der Beiden merkte ſie bald, daß Burrell etwas beſchrieb, was Roupall thun müſſe, und daß er ihm eine große Belohnung anbot, wenn er es übernähme; ſie lauſchte auf⸗ merkſamer und hörte häufig von Cecilhaus und Walther de Guerre ſprechen. Ihre Aufmerkſam⸗ keit wurde jedoch bald durch die Erſcheinung ei⸗ ner dritten Perſon abgelenkt, welche, ungeſehen von den andern, um eine Ecke herumkroch und ſich hart an die Erde ſchmiegte, wie der Tiger, der auf ſeine Beute ſpringen will. Die Geſtalt

war die eines ſchmächtigen Jünglings; er trug

ein anliegendes Wams und war, wie es ſchien, nur mit einem Dolche bewaffnet, den er aus der Scheide gezogen hatte und ſo offen trug, daß er in den Mondſtrahlen blizte, ſo oft er ihn in der Hand wendete, was er mehr als einmal that. Er kroch ſo leiſe vorwärts, daß die Bei⸗ den ſeiner nicht gewahr wurden, ſondern in ih⸗ rem Geſpräche und Handel fortfuhren. Barbara fühlte, daß Gefahr drohte; aber hätte ſie auch rufen wollen, fühlte ſie ſich doch außer Stande dazu und erwartete zitternd und athemlos, was da kommen werde. Plötzlich, aber immer noch ge⸗ räuſchlos, als wäre die Geſtalt nur eine Phan⸗