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Auf dem Tiſche brannte eine Lampe; ihr freund⸗ liches, helles Licht ſchien ſchlecht für dieſen Platz geeignet; auch nahm er ſie weg und ſtellte ſie, um ihren Schein zu verdecken, hinter einen al⸗ ten, zerfreſſenen Stuhl. Während er ſo ſaß, über die Ereigniſſe des Tages brütend, welche viel— leicht ſein Leben bedrohten, und er, obgleich es ihm jetzt von geringem Werthe ſchien, ſich bittere Vorwürfe darüber machte, begab ſich Lady Fran⸗ ziska Cromwell, die Konſtanzen, wie es ihr ſchien, in tiefen Schlummer verſunken verlaſſen hatte, nach ihrem Zimmer, um ihre Kleider zu wech⸗ ſeln und ſodann den Reſt der Nacht bei ihrer Freundin zu verwachen. Barbara aber hatte kaum den Sitz eingenommen, welchen die Lady eben verlaſſen hatte, als auch ihre Herrin ſich halb im Bette aufrichtete und ſie mit ſo hohler Stimme rief, daß das arme Mädchen erſchrack, wie vor einem Rufe aus dem Grabe. „Die Nacht iſt dunkel, Barbara,“ ſagte ſie, „aber achte es nicht; die Unſchuld führt ihr Licht in ſich. Geh hin voll Muths und Glaubens bis nach dem Möwenneſte, ſage Robin Hays, daß Walther de Guerre hier gefangen iſt und daß, wenn er nicht vor Sonnenaufgang in Freiheit iſt, er ein todter Mann ſeyn mag, ſo gewiß er jetzt ein Verbannter iſt. Säume nicht, aber ſieh


