Teil eines Werkes 
1. Theil (1833)
Entstehung
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Euch Klugheit lehren, wenn der Herr Euch Tu⸗ gend verſagt.

Er legte ſeine Hand ſo ſchwer auf de Guerre's Schulter, daß ſein Körper unter dem Drucke zitterte, während die Spitze ſeines Schwerdts nach dem friedlichen Graſe gekehrt blieb. Burrell verſuchte, ihm die Waffe aus der Hand zu ſteh⸗ len, aber der Kavalier hielt ſie feſt; während Major Wellmore, einen vernichtenden Blick auf den falſchen Ritter werfend, gelaſſen und mit ganz verändertem Weſen bemerkte:Ich kann, denke ich, mich auch ohne Eure Hülfe, mein lie⸗ ber Herr, eines Gefangenen verſichern, obgleich ich vollkommen von Eurem Eifer für die Sache des Gemeinwohls überzeugt bin. Nach dieſen letzten, mit tiefer Ironie geſprochenen Worten wendete er ſich zu de Guerre nnd fügte hinzu: Ich brauche Euch nicht zu ſagen, daß, da Ihr in Haft ſeyd, Ihr mir Euer Schwerdt zu über⸗ geben habt..

De Guerre reichte es ſchweigend hin, denn das Ergebniß ſeiner Unterredung mit Konſtanze hatte ihn gleichgültig gegen ſein Schickſal gemacht; noch vor einer Stunde hätte er ſein Schwerdt nur mit dem Leben ſinken laſſen, jetzt kümmerte er ſich um den Verluſt des einen ſo wenig, als um den des andern.