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möglich,“ fügte Hugh Dalton hinzu, ließ das Mädchen langſam los, nahm eine ſchwere Börſe mit Spaniſchen Geldſtücken aus der Bruſt und reichte ſie ihr hin; aber ſie zog die Hand zurück und ſchüttelte mit dem Kopfe.
„Nimm es, Kind, und kaufe Dir eine Man⸗ telkappe oder andern Tand, an dem Dein eit⸗ les Geſchlecht Vergnügen findet.“
„Ich bedarf nichts, guter Sir, ich danke Euch; und geprägtes Silber iſt nur eine Verſuchung, den Körper und die Seele zu Grunde zu richten.“
„Je nachdem es angewandt wird; ſo jung kann man keinen Mißbrauch damit treiben.“
„Weisheit mag ihm nöthig ſeyn, der es aus⸗ giebt, und ich habe gehört, daß Mangel an Ein⸗ ſicht der Gehülfe der Sünde iſt. Und dann ver⸗ zeiht, guter Sir, Fremde geben Fremden nichts, außer aus Barmherzigkeit, ich aber bedarf deſ⸗ ſen nicht.“
Sie verbeugte ſich ſo beſcheiden und blickte dazu ſo unſchuldig, daß— eine ungewohnte, wie un⸗ willkommene Erſcheinung— die Augen des ab⸗ gehärteten Seefahrers feucht wurden; wäh⸗ rend er die Dollars wieder einſteckte, murmelte er etwas vor ſich hin, das klang, wie:„Gott, ſey gelobt, ſie iſt noch unbefleckt dann folgte er dem artigen Mädchen durch mehre Gänge, Treppen


