Teil eines Werkes 
1. Theil (1833)
Entstehung
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Mann, dem Seemanne ins Geſicht ſtarrend, als ob er daſſelbe ſchon früher geſehen hätte.

Der Kapitain gab keine Antwort.

Sie traten jetzt durch eine kleine Hinterthür, welche über einen ſchmalen Flur zur Halle führte.

Ihr könnt hier ſitzen, bis ich zurückkomme, ſagte der Pförtner, indem er noch einen forſchen⸗ den Blick auf den Fremden warf.

Ich ſitze in niemandes Halle, antwortete die⸗ ſer kurz. 3

Der Pförtner entfernte ſich; der Seemann ging, die Arme übereinander geſchlagen, den ge⸗ pflaſterten Gang auf und ab, der deutliche Spu⸗ ren der Verwirrung trug, welche Krankheit und Tod ſtets verbreiten. Manchmal ſtand er vor dem weiten Kamine ſtill und ſtreckte ſeine ſehnigen Hände über die glühende Aſche der erlöſchen⸗ den Flamme aus; der düſtere Schimmer des aus⸗ glimmenden Feuers erhöhte nur das Dunkel in dem entferntern Theile der Halle.

Ddie Glocke ſchlug elf. Von dem entlegenſten

Ende des Saales ſchimmerte ein Licht her und ein kleines, aber zierliches Mädchen näherte ſich dem Fremden. Sie war in ein enges Kleid von grauem Stoffe gekleidet; auf dem Kopfe trug ſie eine leinene Mütze, ohne allen Schmuck. unter deren glattem Rande das volle Haar hervortrat,