Yarab, der Richter. 25
ich dir verpflichtet ſein, wenn du mir dazu verhuͤlfeſt, den Propheten zu ſehen! Dieß iſt das einzige Mittel, mir den Beſitz Sesbets zu verſchaffen.“
„Ueberlaß dich der Vorſehung,“ ſagte ſie hierauf; „ich vermag nichts anderes fuͤr dich zu thun; und weil dir kein andres Mittel uͤbrig bleibt, ſo muß man glau⸗ ben, nach allem was dir begegnet iſt, daß du dieſes ergreifen mußt.“
Ich dankte ihr fuͤr ihre Guͤte, und bequemte mich nach ihrer Einſicht.
„Wenn du an den Ort gekommen biſt,“ hob ſie wieder an,„wo man dich hin bringen wird, ſo gib
dieſen Ring“(und damit gab ſie mir den ihrigen,)
„dem Drachen, der dich in meinem Wagen dort hin fuͤhren wird; er iſt ein Geiſt, dem ich ſogleich dieſen Auftrag geben will. So bin ich gewiß, daß er dich in Sicherheit bringt.“
Ich dankte ihr tauſendmal, und die ſchoͤne Prin⸗ zeſſinn ließ alsbald den Drachen rufen, der ein un⸗ tergeordneter Geiſt war, und gab ihm ſehr gemeſſene Befehle fuͤr meine Sicherheit, mit dem Zuſatze, daß ſe ſich deshalb auf ſeine Einſicht verließe. 4
Dieſen Morgen beſtieg ich den Wagen, und der Drache flog mit einer ſo reißenden Geſchwindigkeit, daß ich keinen Gegenſtand wahrnehmen konnte, und mich ganz betaͤubt hier auf meinem Hofe wiederfand; ich habe ſogar nicht einmal bemerkt, daß der Drache


