Teil eines Werkes 
6. Bd. (1827)
Entstehung
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Simuſtapha und Ilſetilſone. 19

den Fruͤchten, welche ihm zur Hand waren; er fuͤllte damit einen kleinen Korb fuͤr ſeine Frau und Kinder, und als der Abend gekommen war, nahm er ſeinen kleinen Vorrath, und ging damit nach der Stadt zuruͤck.

Fuͤrwahr, ſagte Mamuk bei ſich ſelber,wenn dieſer Mann, ſo arm er iſt, nur eine Behauſung hat, ſo will ich ihn vermoͤgen, ſie mit mir zu thei⸗ len; und ich muͤßte ſehr ungeſchickt ſein, wenn es mir nicht gelaͤnge, ein Werkzeug meiner Entwuͤrfe aus ihm zu machen.

Mit dieſen Worten nahm er ſeine natuͤrliche Ge⸗ ſtalt wieder an, eilte dem Gaͤrtner nach, und geſellte ſich zu ihm.

Guten Abend, Abair, redete er ihn an;nicht ohne Muͤhe habt ihr den Eurigen die Fruͤchte erwor⸗ ben, welche ihr nach Hauſe traget.

Eil wer ſeid ihr doch, guter Herr, fragte der Gaͤrtner, verwundert, ſeinen Namen zu hoͤren,daß ihr mit einem ſo armen Manne redet, als ich bin?

Ich bin jemand, der euch beſſer kennt, als ihr ſelber; ich koͤnnte euch alle Baͤume eures Gartens nen⸗ nen, und inſonderheit diejenigen, welche ihr am ſorg⸗

fältigſten pfleget: ich liebe die Armen, und auf mei⸗

nen Reiſen kehre ich immer bei ihnen ein, verſichert, daß mir da nichts mangelt, weil ich alles dorthin