Simuſtapha und Ilſetilſone. 27
bis zu ihrer Ankunft in Bagdad: hier ſah er Benalab ſterben, und die Buͤchſe in den Haͤnden Simuſtapha's.
Naraës, Mamuks Sohn, und ebenſo verderbt wie ſein Vater, half ihm bei ſeinen Arbeiten; beide unterſuchten die Kennzeichen der Buͤchſe: ſie erſchien ihnen mit ſtaͤhlernen Stacheln bewaffnet, und ein Feuerkreis leuchtete ringsumher. Die Schwarzkuͤnſt⸗ ler ließen ſich dadurch nicht abſchrecken; die Koſtbar⸗ keit des Schatzes, dem ſie nachtrachteten, verblen⸗ dete ſie.
Der Vater machte nun in ſeinem Garten am Fuß eines Huͤgels eine Grube; alsbald ſprang eine Quelle hervor, welche er ſeinem Sohne zeigte, und dabei ſagte:
„Hier haſt du ein treues Abbild der Bege⸗ benheiten, welche mir bevorſtehen: ſo lange du dieſen Springquell klar ſieheſt, kannſt du uͤber mein Schick⸗ ſal ruhig ſein; ſiehſt du ihn aber truͤbe werden, ſo ſende mir ſchleunig Huͤlfe; und wenn er ſich blutig faͤrbt, ſo bin ich todt. Alsdann uͤbernimm meine Rache; und trachte, unſern koſtbaren Schatz wiederzu⸗ gewinnen, indem du den Schlingen nachforſcheſt, welche man mir gelegt hat, und vor denjenigen auf deiner Hut biſt, welche man dir bereiten wird.“
In demſelben Augenblick entfernte Mamur ſich
von ſeinem Sohne, und verwandelte ſich in einen VI. 2


